Einfamilienhaus in 67273 Weisenheim am Berg
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Anwesen bestehend aus einem Hofgrundstück mit Stallgebäude, Scheune mit Anbau und einem separaten Einfamilienhaus sowie einen 1/2-Anteil an einem Wegegrundstück (Zufahrt). BesichtigungDas Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag vor Ort besichtigt. Die Bewertung basiert auf der Inaugenscheinnahme und ergänzenden Flurkarten, Unterlagen sowie Angaben, die teilweise nicht verifiziert wurden. Eine vollständige Innenbesichtigung aller Gebäudeteile erfolgte nur teilweise.GebäudeDas Hauptgebäude ist ein zweigeschossiges, unterkellertes Einfamilienhaus (Baujahr ca. 1957, Umbau einer älteren Scheune/Stallung), das zu Wohnzwecken genutzt wird. Das Gebäude ist in Massivbauweise errichtet, das Dachgeschoss ist ausgebaut und ein Balkon vorhanden. Es gibt keine Garage, jedoch Stellplätze im Hof. Das Wohnhaus weist eine individuelle, jedoch zweckmäßige Grundrissgestaltung auf, mit etwa 140 m² Wohnfläche verteilt auf Erd-, Ober- und Dachgeschoss (insgesamt 5 Zimmer, Küche, 2 Bäder, Balkon).Der bauliche Zustand ist als befriedigend bis nur ausreichend einzustufen, mit zahlreichen altersbedingten Mängeln wie Feuchtigkeit im Sockel- und Kellerbereich, Rissen im Mauerwerk, überalterter Haustechnik, Schäden an Böden, Bädern und Fenstern, sowie energetischen Mängeln (insbesondere alte Fenster, ungedämmte Bereiche). Im Gebäude besteht ein mittlerer Instandhaltungsstau, zudem weist es ein „gefangenes Zimmer“ (eingeschränkte Belichtung) auf. Die Ausführung entspricht nicht überall den aktuellen anerkannten Regeln der Baukunst. Belichtung und Besonnung sind insgesamt gut, die Ausrichtung ist nach Süden und Norden.Weitere GebäudeAuf dem Grundstück befinden sich zwei weitere Nebengebäude:Ein altes, massiv gebautes Stallgebäude (um 1920), nicht unterkellert, mit Bruchsteinmauerwerk, Satteldach mit Ziegeln, einfache Holztür und Steinboden, Zwischendecke als Kappendecke, überwiegend als Lagerraum genutzt. Bauzustand dem Alter und Nutzung entsprechend, aber mit erkennbaren Feuchte- und Alterungsschäden.Eine Scheune aus Massivbauweise (ebenfalls mit Satteldach und Naturboden) an der westlichen Grundstücksgrenze. Die Scheune zeigt erhebliche Bauschäden an der Dachkonstruktion und erhebliche Instandhaltungsdefizite. Vor dem Bau ist eine Überdachung mit Pultdach angeordnet, Zugang über ein zweiflügeliges Holztor.GrundstückDas Grundstück ist insgesamt etwa 410 m² groß, setzt sich aus drei Flurstücken zusammen und besitzt eine polygonale Form. Zugang und Erschließung erfolgen rückwärtig über einen privaten Weg (½ Miteigentumsanteil). Die Geländetopografie ist eben und fällt zur Straße gering ab. Das Grundstück ist überwiegend von Nachbargrundstücken eingefriedet. Eine Vereinigungsbaulast verbindet zwei Flurstücke zur dauerhaften Grundstückseinheit.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus eigengenutzt. Die Nebengebäude (Stall/Scheune) wurden als Lager genutzt.
Weitere Informationen: Sparkasse RheinHaardt Abteilung ABW (Frau Bruhn)

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten