Einfamilienhaus in 55286 Wörrstadt – Rommersheim
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein sanierungsbedürftiges, denkmalgeschütztes Einfamilienhaus mit Nebengebäude und Brandschaden. BesichtigungDas Objekt konnte aufgrund von Brandschäden nicht von innen besichtigt werden. Die Bewertung basiert auf der äußeren Inaugenscheinnahme sowie den vorliegenden Bauunterlagen.GebäudeDas Hauptgebäude ist ein Einfamilienhaus, das etwa im Jahr 1738 errichtet wurde. Die Bauweise ist teilweise massiv (Bruchstein im Erdgeschoss) und teilweise Fachwerk im Obergeschoss, gartenseitig ergänzt durch Ziegelmauerwerk. Das Haus ist einseitig angebaut, das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 90 m². Das Gebäude hat zwei Vollgeschosse (Erd- und Obergeschoss) und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Das Dach ist als Holzdach in Satteldachform ausgebildet, aber vollständig ausgebrannt. Genaue Angaben zur Raumaufteilung sind aufgrund der Brandschäden und fehlender Innenbesichtigung nicht möglich. Die Fassade besteht aus Bruchstein und Fachwerk, im Obergeschoss gartenseitig Ziegelmauerwerk. Fenster sind aus Holz, einfach verglast, teilweise mit Klappläden ausgestattet. Der Allgemeinzustand ist nach dem Brandschaden schlecht, ein erheblicher Unterhaltungsstau ist offensichtlich, Modernisierungen wurden nicht festgestellt. Die Außenanlagen beschränken sich auf einen überwucherten Innenhof. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz als Einzeldenkmal.Weitere GebäudeAnbau:An das Wohnhaus schließt sich ein kleiner Anbau an, vermutlich als Vorratsraum oder ehemaliger Heizraum genutzt. Hinweise auf das Baujahr fehlen. Der Anbau ist ebenfalls einseitig angebaut, nicht unterkellert und zeigt erhebliche Mängel am Pultdach, welches provisorisch mit verschiedenen Materialien gedeckt wurde. Es handelt sich um einen schlichten, sehr kleinen Raum (ca. 5 m²), die Außenwände sind ähnlich wie das Hauptgebäude aus Ziegelmauerwerk und Fachwerk errichtet, ein Kamin ist vorhanden. Der bauliche Zustand ist schlecht, auch im Anbau ist kein Zugang möglich.Scheune:Im hinteren Grundstücksbereich befindet sich eine ehemalige landwirtschaftliche Nebengebäude (Scheune), freistehend, Baujahr unbekannt. Die Bauweise ist massiv (Bruchstein), der Allgemeinzustand kann nicht abschließend bewertet werden, weil nur eine äußere Besichtigung und eine eingeschränkte Innenbesichtigung möglich war. Das Dach ist als Pultdach ausgebildet, der Zustand ist sanierungsbedürftig. Es besteht erheblicher Unterhaltungsstau.GrundstückDas Grundstück hat eine Größe von 752 m². Es handelt sich um ein Reihengrundstück mit Nord-Orientierung, nahezu ebener Topografie und unregelmäßiger Grundstücksform. Die Straßenfront beträgt etwa 18 m, die Tiefe beträgt ca. 65 m. Der Zugang erfolgt im Norden durch einen Metallzaun. Nach hinten schließt sich ein Garten an, dessen Fläche sich auf etwa 262 m² beläuft und der als Hinterlandfläche gilt. Ein Teil des Grundstücks ist überwuchert. Das Grundstück ist erschließungsbeitragsfrei und liegt an einer Anliegerstraße.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Hauptgebäude nach Brandschaden leerstehend. Der Anbau war ebenfalls leerstehend. Die Scheune wurde vom Eigentümer genutzt.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten