Wohnhaus in 72348 Rosenfeld
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Wohn- und Ökonomiegebäude (Flurstück 300) sowie eine separate Landwirtschaftsfläche (Grünland). BesichtigungDas Objekt wurde am 12.03.2025 durch Augenscheinnahme von außen und innen besichtigt. Es wurden die baulichen Anlagen, das Grundstück sowie die Zufahrtssituation und Umgebung in Augenschein genommen. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Besichtigung sowie unter Einbeziehung von Bauunterlagen und Katasterdaten.GebäudeDas Hauptgebäude ist ein ehemaliges bäuerliches Wohnhaus mit angrenzender Scheune und Stall, dessen Ursprung ca. um 1900 anzusetzen ist. Nach einem Brand wurde es 1968 wiederaufgebaut. Die Bauweise besteht aus massivem Mauerwerk mit ausgeriegeltem Holzfachwerk. Es erstreckt sich über ein Erdgeschoss, ein Obergeschoss und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss, wobei das Erdgeschoss (straßenseitig) auf Geländeniveau liegt. Das Satteldach (hart eingedeckt, zweite Generation) ist augenscheinlich intakt und das Gebäude ist nach Norden hin auf abschüssigem Gelände errichtet.Das Wohngebäude verfügt über eine Wohnfläche von ca. 120 m², die Bruttogrundfläche beträgt ca. 471 m². Die Wohnfläche verteilt sich auf mehrere Räume, davon Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer. Ein Mittelbalkon gartenseitig ist lediglich von einfacher Bauart.Der bauliche Zustand wird insgesamt als unterdurchschnittlich bewertet; lediglich einzelne Räume (u. a. im Untergeschoss) wurden seit etwa 2011 renoviert. Die sanitären Anlagen entsprechen dem Ausstattungsniveau der 1970er Jahre. In Küche und Wohnbereich kamen einzelne Modernisierungen wie Laminatböden nach 2011 hinzu, ansonsten finden sich ältere PVC-Beläge, Tapeten und Vertäfelungen. Die Fassade besteht aus Putz- und Eternit-Vertäfelung in unterdurchschnittlichem Zustand, die Fenster sind unterschiedlich erneuert (meist Kunststoff, vereinzelt Holz, teils 2-fach-verglast, teilweise aus 2016/17). Die Wohnräume bieten eine durchschnittliche Belichtung, Grundrissgestaltung ist als ländlich-funktional zu bezeichnen.Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt, das Grundstück liegt aber auf einer archäologischen Verdachtsfläche, sodass bei Bodeneingriffen Abstimmungen mit den Denkmalschutzbehörden erforderlich werden könnten. Denkmalschutzrechtliche Auswirkungen auf den Wert wurden nicht angesetzt.Weitere GebäudeZum Gebäudekomplex gehört ein Ökonomiegebäude (Stall/Scheune, Anbau für Geräte/Hühner). Die Gesamtbruttogrundfläche beträgt ca. 381 m². Dieser Bereich befindet sich in einem deutlich unterdurchschnittlichen Zustand, wird aktuell als Schafstall und Lagerfläche genutzt und ist nur eingeschränkt zugänglich. Die Nutzungsmöglichkeiten bleiben erhalten, obwohl Modernisierungs-/Sanierungsbedarf besteht.GrundstückDas Grundstück ist insgesamt ca. 1.859 m² groß und unterteilt sich in Vorderland (um das Gebäudebereich, ca. 1.000 m²) und Hinterland (hausnahes Gartenland, ca. 859 m²). Die Grundstücksform ist unregelmäßig, die Topografie nach Norden abschüssig. Das Grundstück besitzt keinen eigenen Zugang zu einer öffentlichen Straße, die Zufahrt wird über ein fremdes Grundstück geduldet (Notweg). Ein Teil der Flächen dient als Garten/Abstellfläche, weitere sind mit Rasen oder Schotter befestigt. Die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Strom (Freileitung) ist gegeben, Gasanschluss ist nicht bekannt.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt vom Eigentümer selbst genutzt. Mietverhältnisse bestehen nicht. Die Wohnbereiche werden eigengenutzt, die landwirtschaftlichen Flächen (Stall/Scheune) dienten zuletzt der Tierhaltung und Lagerung.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten