Wohnhaus in 66606 Sankt Wendel
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um verschiedene in Erbengemeinschaft stehende Grundstücke und Flurstücke, bestehend aus einem unbewohnten Wohnhaus (mit Garage), mehreren Gartenland- und Erholungsgrundstücken, einem Bauplatz sowie Grünland-, Obstbaum- und Laubwaldflächen. BesichtigungDas Objekt wurde am 08.07.2024 im Rahmen eines Ortstermins umfassend begutachtet. Eine Innenbesichtigung konnte bis auf den Teilkeller vorgenommen werden; der Keller blieb verschlossen. Die Bewertung beruht auf einer Kombination aus Besichtigung, Planunterlagen, Flurkarten und Auskünften zu Lage, Rechts- und Erschließungssituation.Gebäude (Wohnhaus)Das zu versteigernde Wohnhaus wurde laut Sachverständigeneinschätzung ca. 1925 errichtet; Abweichungen können nicht ausgeschlossen werden. Es ist zweieinhalbgeschossig, teilunterkellert und besitzt ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss. Das Gebäude ist zweiseitig angebaut (“Mittelhaus”) und befindet sich auf einem ca. 113 m² großen Grundstücksteil. Das Haus verfügt über ca. 175 m² Wohnfläche, die sich auf Erdgeschoss, Obergeschoss und das teilweise ausgebaute Dachgeschoss verteilen. Der Grundriss ist individuell, aber insgesamt unwirtschaftlich angelegt.Modernisierungen erfolgten im Lauf der Zeit: Das Dach wurde 1983/84 erneuert, einzelne Fenster 2013/14 teilerneuert, die Fassade 1983 überarbeitet sowie Bäder und allgemeine Maßnahmen um 1981 durchgeführt. Das Erscheinungsbild ist trotz der Maßnahmen geprägt von einem insgesamt schlechten und mangelhaften Gesamtzustand. Erheblicher Unterhaltungsstau, Baumängel (Feuchtigkeit, Risse) sowie Renovierungsbedarf bestehen: Das Objekt ist seit 2016 leerstehend.Das Haus ist massiv gebaut mit Streifenfundamenten, Maurerwerksaußen- und Innenwänden (teilweise Bruchstein, Ziegel, Beton), Holzbalken-/Kappendecken, Treppen aus Stahl/Holz, Satteldach mit Dachziegeldeckung und ohne Dämmung. Die Wärmedämmung entspricht nicht heutigen Standards. Keller und Außentreppe sind aus Beton, der Eingangsbereich vernachlässigt.Die Belichtung und Besonnung werden als ausreichend beurteilt.Garagengebäude: Das separate Garagengebäude stammt ebenfalls ca. aus dem Jahr 1925, ist massiv errichtet (verputzt), nicht unterkellert und weist ein Flachdach auf, das als Terrasse genutzt wird. Der bauliche Zustand ist ebenfalls stark sanierungsbedürftig bis mangelhaft.GrundstückEs gehören insgesamt zehn Flurstücke dazu:Haupthaus+Garage auf 113 m² (Haus) und 55 m² (Garage) eng aneinander angrenzend im Innenbereich, nahezu eben, ohne Gartenanteil (wohnbauliche Nutzung).Ein unbebautes Baugrundstück (486 m²), ebenfalls im Innenbereich, fast rechteckig, nach Südosten/Süden ansteigend.Sechs unbebaute Flächen (ca. 538-633 m²) als Erholungs-/Grünflächen oder Gärten: unterschiedlich geformt (rechteckig, dreieckig, trapezförmig), größtenteils ansteigend/fallend; einige mit einfachen Gartenhäusern.Zwei größere Flächen (1.671 m² und 1.819 m²) im Außenbereich (Marpingen); parallelogramm- bzw. rechteckförmig, nach Südwesten stark fallend (land- und forstwirtschaftliche Nutzung).Erweiterungsoptionen: Bestehen ggf. auf dem Bauplatz, jedoch ohne Bauvoranfrage keine genauen Aussagen möglich.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus (inklusive Garagengebäude) leerstehend. Die anderen Grundstücke waren unbebaut und wurden als Grünflächen bzw. land- und forstwirtschaftliche Flächen genutzt. Teilweise sind Gartenhäuser vorhanden.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten