sonstiges in 66424 Homburg-Jägersburg
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von 19.610 m², bebaut mit einem denkmalgeschützten ehemaligen Bahnhofstationsgebäude sowie einem Abort- und Waschküchengebäude. Das Objekt umfasst dabei die Flurstücke 1589/32, 1589/34, 1589/39 und 1589/36. BesichtigungDas Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag einer Außenbesichtigung unterzogen. Eine Innenbesichtigung erfolgte nur, soweit dies von außen möglich war. Die Bewertung stützt sich auf die Inaugenscheinnahme des Äußeren und auf zugrundeliegende Unterlagen, darunter Grundbuch- und Flurkarten, Auskünfte aus Behörden sowie Auszüge aus Kataster und Schutzgebietskatastern.GebäudeDas Hauptgebäude ist das ehemalige Bahnhofstationsgebäude, errichtet um 1903 in Massivbauweise mit Außenwänden aus Sandsteinmauerwerk. Es ist unterkellert und besitzt ein Satteldach mit Holzkonstruktion und Dachziegeleindeckung. Fenster sind als Holz-Elemente mit Einfachverglasung ausgeführt. Die Räume verteilen sich auf ein bis zwei Geschosse, wobei ein erheblicher Sanierungs- und Instandsetzungsbedarf vorliegt: Dach und Decken sind teilweise eingestürzt, das Gebäude darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden und gilt insgesamt als voll sanierungsbedürftig. Der Denkmalschutz bezieht sich sowohl auf das Gebäude als auch auf das umgebende Bahnhofsgelände.Das zweite Gebäude, das Abort- und Waschküchenhaus, stammt ebenfalls aus ca. 1903, massiv aus Sandstein erbaut. Auch dieses Gebäude verfügt über ein Satteldach mit Holzkonstruktion und Ziegeleindeckung. Die Verhältnisse hinsichtlich Holzfenstern und Bodenbelägen entsprechen dem Stationsgebäude. Der bauliche Zustand wird auch hier als sehr schlecht beschrieben: Einsturzgefahr, Nicht-Betretbarkeit und Kernsanierungsbedarf. Es besteht ebenfalls Denkmalschutz.GrundstückDas Gesamtareal umfasst 19.610 m², ist unregelmäßig rechteckig geschnitten und eben. Es gliedert sich in vier Flurstücke. Die Flächen setzen sich zusammen aus bebauten und unbebauten Abschnitten. Bebaut ist primär das Flurstück 1589/32, die übrigen Flurstücke sind unbebaut und werden als Bauerwartungsland geführt. Das Grundstück weist stellenweise verwilderte Grünflächen auf, ist an eine Gemeindestraße angebunden und mit asphaltiertem Weg erschlossen. Der Bewuchs besteht aus Wildwuchs/Verwilderung.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das vollständige Objekt ungenutzt.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten