Einfamilienhaus in 76694 Forst
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein freistehendes Wohnhaus, eine angebauten Scheune mit rückwärtigem Anbau, ein kleines Seitengebäude sowie eine Hofüberdachung. Besichtigung:Das Objekt wurde am 19.08.2025 örtlich besichtigt. Das Wohnhaus konnte nur teilweise, die Scheune und Nebenanlagen im Wesentlichen nur von außen bzw. eingeschränkt eingesehen werden; die Bewertung stützt sich deshalb teilweise auf Bauakten, Planunterlagen von 1959 und Annahmen.GebäudeDas Hauptobjekt ist ein freistehendes Wohnhaus, voll unterkellert und in massiver Bauweise ausgeführt, errichtet ca. 1959 anstelle eines älteren Gebäudes. Es verfügt über ein Vollgeschoss, ein ausgebautes Dachgeschoss bis zum Kehlgebälk sowie ein Kellergeschoss; der Dachspeicher ist vermutlich nicht ausgebaut und konnte nicht besichtigt werden. Ein Eingangsvorbau mit Überdachung wurde später ergänzt, 1978 wurde ein Heizöltank eingebaut.Die Wohnfläche beträgt rund 116 m², davon ca. 60 m² im Erdgeschoss und ca. 56 m² im Dachgeschoss. Die Kellernutzfläche beträgt rund 54 m².Im Erdgeschoss sind nach den Unterlagen Küche, ein Zimmer, Flur, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer vorhanden.Im Dachgeschoss sind Zimmer mit Küchennutzung, Bad, Flur, Schlaf- und Wohnzimmer angeordnet.Die Grundrissgestaltung entspricht einem älteren Wohnhaus mit üblicher, eher einfacher Raumstruktur; Belichtung und Besonnung sind aufgrund der Fenster und Dachflächenfenster grundsätzlich gegeben.Der bauliche Zustand ist deutlich unterdurchschnittlich. Das Gutachten beschreibt eine seit etwa 2021 bestehende Nutzung zur Unterbringung ausländischer Bauarbeiter mit erkennbarer Überbelegung. Dadurch ist ein erheblicher Abnutzungsgrad entstanden; zahlreiche Räume waren verschlossen. Für eine übliche Wohnnutzung wäre nach Einschätzung des Sachverständigen eine Totalentkernung erforderlich, bei dennoch vorhandenem Rohbau-Restwert. Es bestehen erhebliche Modernisierungs- und Instandsetzungsdefizite, insbesondere an Gebäudehülle, Fenstern, Haustechnik und Innenausbau.weitere GebäudeAn das Wohnhaus ist eine ältere Scheune angebaut, heute ohne landwirtschaftliche Nutzung und als Abstellgebäude mit Tenne und ehemaligem Stall genutzt. Das Ursprungsbaujahr wird mit etwa 1920 angenommen, ein rückwärtiger Anbau stammt vermutlich aus ca. 1960. Die Bruttogrundfläche beträgt zusammen rund 107 m², davon ca. 73 m² Scheune und ca. 34 m² Anbau. Die Scheune ist in massiver Bauweise mit Bruchsteinaußenwänden, Betonboden und Satteldach ausgeführt. Der Anbau ist eingeschossig, massiv errichtet. Der Zustand ist überaltert und eingeschränkt nutzbar; im Inneren war viel lagerndes, sperrmüllähnliches Material vorhanden.Zusätzlich befindet sich in der südöstlichen Grundstücksecke ein kleines Schopfgebäude mit Abstellraum im Erdgeschoss und Dachspeicher darüber. Es ist aus Hohlblockmauerwerk errichtet, etwa 3,30 m × 5,00 m groß und mit flach geneigtem Pultdach versehen. Ferner ist im rückwärtigen Hofbereich eine Überdachung vorhanden.Nutzung:Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus nicht regulär wohnlich genutzt, sondern zur Unterbringung mehrerer Fremdarbeiter belegt; eine Zimmer-Mehrfachbelegung war vorhanden. Scheune, Anbau, Schopf und Hofflächen dienten im Wesentlichen als Abstell- und Lagerflächen.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten