Wohnhaus in 55606 Kirn
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein seitlich angebautes Wohnhaus mit Scheune und Garage. Das Objekt ist wegen massiver Wasserschäden nach Hochwasser sowie einem weiteren Frostschaden baulich und hygienisch unbewohnbar und wird symbolisch mit 1,- € bewertet. BesichtigungDas Objekt konnte am Wertermittlungsstichtag von außen besichtigt werden. Eine Innenbesichtigung war nicht möglich, da kein Zugang bestand. Die Bewertung erfolgte auf Basis von Außenansicht, Unterlagen und Berichten Dritter.GebäudeDas Wohnhaus wurde zwischen 1950 und 1960 in Massivbauweise mit Beton-Streifenfundamenten errichtet und ist 1-1/2-geschossig, mit Keller sowie angebauter Scheune und Garage. Der Grundriss des Hauptgebäudes beträgt ca. 11 x 7 m, die der Scheune 6 x 7 m. Das Erdgeschoss ist als Wohnfläche und Garage konzipiert, das Dachgeschoss ist zu Wohnzwecken ausgebaut. Die Bauweise ist typisch für das Baujahr, mit massiven Außen- und Innenwänden aus Mauerwerk sowie Holzbalkendecken. Das Dach ist ein Pfettensatteldach mit Betonpfanneneindeckung; Dachüberstände sind verschalt. Die Fassade ist weiß verputzt. Holzfenster und Haustür, ebenfalls aus dem Bauzeitraum, mit Rollläden sind vorhanden. Der Garten und die Außenanlage sind ungepflegt.Nach gravierenden Wasserschäden durch ein Hochwasserereignis im Mai 2024 stand das Objekt über 1 m im Wasser. Weitere massive Schäden folgten im Winter durch geplatzte Versorgungsleitungen. Im Gebäude wurden keine Renovierungsarbeiten durchgeführt; es befindet sich in akut sanierungsbedürftigem Zustand und gilt als unbewohnbar. Es bestehen erhebliche Baumängel und -schäden, insbesondere durch Feuchtigkeit und daraus resultierende Bauschäden. Die Außenwände im DG sind laut Eigentümer baulich mangelhaft hinsichtlich Wärmedämmung. Größere Reparaturen oder eine Kernsanierung scheinen wirtschaftlich nicht vertretbar; ein Abbruch erscheint erforderlich.Weitere GebäudeIm Nebengebäude befindet sich eine Scheune mit integrierter Einzelgarage, die sich direkt an das Wohnhaus anschließt. Die Grundfläche der Scheune beträgt jeweils 42 m² im EG und DG mit einfacher, zweckmäßiger Bauweise. Aufgrund der Gesamtschadenssituation ist auch die Nutzung der Nebengebäude stark eingeschränkt.GrundstückDas Grundstück umfasst 370 m² und hat einen langgestreckten, trapezförmigen Zuschnitt. Die Grenzlänge zur Straße (K7) beträgt ca. 49 m, die mittlere Tiefe ca. 7,6 m. Das Areal ist eben, an drei Seiten von Straßen umgeben und grenzt im Norden an eine öffentliche Spielfläche. Im Süden befindet sich eine schmale Gartenfläche. Der Baugrund gilt als tragfähig.NutzungZum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt – sowohl das Wohnhaus als auch die Nebengebäude – aufgrund gravierender Feuchtigkeits- und Hochwasserschäden unbewohnbar und nicht nutzbar.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten