Einfamilienhaus in 06120 Halle (Saale)
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine unterkellerte Doppelhaushälfte mit Nebengebäuden, die teilweise zu Wohnzwecken ausgebaut sind, sowie einem ausgebauten Dachgeschoss. Besichtigung:Das Objekt wurde am 23.10.2025 im Rahmen einer Innen- und Außenbesichtigung besichtigt und konnte in beiden Wohnbereichen, den Nebengebäuden und den Außenanlagen in Augenschein genommen werden; einzelne Aussagen zu nicht sichtbaren Bauteilen beruhen auf Annahmen und Unterlagen.GebäudeDie Doppelhaushälfte ist ein eingeschossiges, voll unterkellertes Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoss aus dem Baujahr 1962. Das Haus wurde zusammen mit der benachbarten Haushälfte im Wesentlichen spiegelsymmetrisch errichtet. Modernisierungen erfolgten nach Gutachterschätzung um 2000 mit Erneuerung der Fenster im Erd- und Dachgeschoss sowie der Dachdeckung; um 2011 wurden die Decke über dem ausgebauten Dachraum gedämmt und ein Kaminofen im Erdgeschoss eingebaut. Eine zentrale Heizungsanlage fehlt.Das Erdgeschoss besitzt eine Grundfläche von rund 66 m² und liegt straßenseitig etwa 1,2 m über dem angeschütteten Gelände, gartenseitig dagegen ebenerdig. Der Zugang erfolgt an der Ostseite über einen Windfang mit Tages-WC. Von dort gelangt man in den durchgehenden, von Straßen- zur Gartenseite reichenden Wohnraum mit zweiseitiger Belichtung. Von diesem sind Küche, Treppenaufgang und Kellerabgang erreichbar. Im Dachgeschoss befinden sich drei Schlafräume; ein Raum wird über eine straßenseitige Gaube, die beiden weiteren über Fenster in der Giebelwand belichtet. Der Spitzboden ist über Auszugstreppe erreichbar und nicht ausbaufähig. Das Bad liegt im Kellergeschoss. Die Wohnfläche der Doppelhaushälfte beträgt rund 74 m².Die Grundrissgestaltung ist einfach, mit kompaktem Zuschnitt. Die bauliche Struktur wirkt noch solide, der Wärmeschutz der Gebäudehülle und der Feuchteschutz erdberührter Bauteile sind nach dem Gutachten unzureichend. Im Inneren besteht erheblicher Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf. Sichtbare Mängel betreffen verbrauchte Wand-, Decken- und Bodenoberflächen, Risse und Putzschäden an Innenwänden, beschädigte und uneinheitliche Innentüren, eine unfertige Elektroinstallation, fehlendes zeitgemäßes Bad, eine teilweise abgeschliffene Treppe, eine verzogene Kellertreppe, Feuchtigkeits- und Rissschäden an der Hauseingangstreppe sowie eine nicht fertig eingeputzte Kelleraußentür.Weitere GebäudeIm rückwärtigen Grundstücksbereich steht ein eingeschossiges, nicht unterkellertes Nebengebäude auf T-förmigem Grundriss, ebenfalls aus dem Baujahr 1962. Im zentralen Bauteil sowie im südlichen und östlichen Anbau wurde nach Schätzung um 2000 eine 2-Zimmer-Wohnung ausgebaut. Diese Wohnung ist von untergeordneter Bedeutung gegenüber der Hauptwohnung und umfasst Diele, Wohnraum, gefangenen Schlafraum, Kochecke und Duschbad; die Wohnfläche beträgt rund 44,1 m². Der Gutachter unterstellt, dass die Nutzungsänderung nicht bauaufsichtlich genehmigt, aber genehmigungsfähig ist.Der nördliche Teil des Nebengebäudes dient als Garage sowie Arbeits- und Abstellfläche. Das Gebäude macht strukturell noch einen soliden Eindruck, weist jedoch deutliche Mängel auf: unvollständiger Putz des Wärmedämmverbundsystems, abblätternde Deckschicht, verwitterte hölzerne Dachkanten, Feuchtigkeitsschäden an Außenwänden, verbrauchte Fenster, beschädigte Innentür, Renovierungsbedarf in den Innenräumen sowie teilweise unvollständige oder schadhafte Haustechnik. Im Garagen- und Nebenraumteil sind Mauerwerk und Außenputz erheblich rissig.Nutzung:Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt in beiden Wohnbereichen leerstehend.

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Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten