Eigentumswohnung in 78713 Schramberg
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um die Wohneinheit SE-Nr. 3 (3-Zimmerwohnung) im Dachgeschoss mit einem Kellerraum im Kellergeschoss in einem Dreifamilienwohnhaus. Besichtigung:Das Objekt wurde am 29.05.2026 vor Ort besichtigt. Besichtigt wurden die Dachgeschosswohnung, das Treppenhaus, der Dachspitz sowie das Untergeschoss, wobei dieses wegen zahlreicher Lagergegenstände nur eingeschränkt einsehbar war; ergänzend erfolgte die Bewertung auf Grundlage vorliegender Unterlagen.WohnungDie Wohnung Nr. 3 liegt im Dachgeschoss und ist als 3-Zimmer-Wohnung mit Flur, Küche, Bad, separatem WC, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer ausgebildet. Zur Einheit gehört ein Kellerraum im Untergeschoss. Die für die Wertermittlung zugrunde gelegte Wohnfläche beträgt 68,12 m² nach WoFlV; eine ältere Berechnung wies abweichend 68,12 m² auf, wobei dort Dachschrägen und Kamin nicht zutreffend berücksichtigt worden waren. Die Wohnung ist überwiegend nach Südwesten ausgerichtet.Der Grundriss wird als zweckmäßig beschrieben. Die Raumstruktur ist funktional, die Belichtung und Besonnung sind aufgrund der Südwestorientierung überwiegend günstig. Ein Balkon ist nicht vorhanden. Der Dachspitz gehört nicht zum Sondereigentum, wird aber von den Wohnungseigentümern zu Lagerzwecken genutzt; nach Teilungserklärung ist er Gemeinschaftseigentum und nicht zu Wohnzwecken bestimmt.Der Instandhaltungszustand der Wohnung ist insgesamt überwiegend durchschnittlich. Wertrelevant sind jedoch festgestellte Mängel und Risiken: leichte Schimmelbildung im Bad und im Kinderzimmer sowie Verformungen an den Gas-Einzelöfen in Küche und Kinderzimmer. Hier wurde eine fachtechnische Überprüfung als dringend erforderlich bezeichnet; im Gutachten wird vorsorglich von einem erforderlichen Austausch der betroffenen Geräte ausgegangen. Die Wohnung ist nicht barrierefrei zugänglich.GebäudeDas Gebäude ist ein dreigeschossiges, voll unterkellertes Dreifamilienwohnhaus mit drei Eigentumswohnungen, ursprünglich wohl 1925 errichtet. Es handelt sich um ein Wohnhaus in Riegelfachwerkbauweise mit ausgemauerten, verputzten und gestrichenen Außenwänden in Erd- und Obergeschoss; im Untergeschoss besteht teilweise Natursteinmauerwerk bzw. Stampfbeton. Die Decken sind als Holzbalkendecken ausgeführt.Die Erschließung erfolgt über eine Treppe von der Straße zum Haus. Im Inneren bestehen Betonstufen ins Untergeschoss sowie Holztreppen in Ober- und Dachgeschoss. Das Haus ist voll unterkellert; der Dachspitz ist nicht ausgebaut und über eine feste Treppe erreichbar. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt.Der bauliche Zustand des Gemeinschaftseigentums ist leicht unterdurchschnittlich. Besonders wertrelevant sind die marode Zugangstreppe von der Straße, die nach behördlicher Aufforderung unverzüglich abzusperren und instand zu setzen ist, die starke Feuchtebelastung im Untergeschoss mit teilweiser Schimmelbildung, Versottung am Kamin im Dachgeschoss sowie wiederkehrende Schimmelprobleme an Außenwänden nach Angabe des Mieters. Energetisch ist das Haus unterdurchschnittlich; ein Bedarfsausweis weist 178,1 kWh/(m²·a), Effizienzklasse F, aus. Beheizt wird nicht zentral, sondern über Gas-Einzelöfen in den Wohnungen; Warmwasser erfolgt dezentral. Die Vermarktbarkeit wurde auch wegen fehlender Eigentümerversammlungen und fehlender Beschlusssammlung als eher schwierig beurteilt.Nutzung:Zum Wertermittlungs-Stichtag war die Dachgeschosswohnung vermietet. Das weitere Flurstück wurde als Gartenland bewertet; der Dachspitz wurde von den Wohnungseigentümern zu Lagerzwecken genutzt.

Als Favoriten speichern
Objekt Daten
W: Wertgrenzen gelten nicht mehr
T: Teilungsversteigerung
U: Überschwemmungsgebiet
D: Denkmalschutz
Markt Daten