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Marktbericht

Zwangsversteigerungen Marktbericht

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmalig einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in Deutschland in Kooperation mit dem CRES (Center for Real Estate Studies). Der Marktbericht steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Datengrundlage bilden alle im Betrachtungszeitraum von deutschen Amtsgerichten terminierten Zwangsversteigerungen.

Marktbericht Deutschland 1. Halbjahr 2022

Marktbericht Deutschland
1. Halbjahr 2022

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmalig einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in Deutschland in Kooperation mit dem CRES (Center for Real Estate Studies). Als Grundlage dienen alle Zwangsversteigerungen der Jahre 2020, 2021 und 2022 (1. Halbjahr), welche zusätzlich mit marktbezogenen Daten angereichert werden und damit eine umfangreiche Datengrundlage darstellen.

Der Marktbericht 2022 H1 analysiert regionale Unterschiede auf verschiedenen Ebenen. So variiert nicht nur die Anzahl an Zwangsversteigerungen nach Bundesland stark, sondern auch bezüglich der Einwohnerdichte verschiedener Regionen. Weiterhin werden saisonale Schwankungen des Gesamtvolumens von Zwangsversteigerungen betrachtet, und in Relation mit der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen gesetzt. Die kriegsbedingten Unsicherheiten begleitet von hohen Inflationsraten haben sich bis dato noch nicht im Markt für Zwangsversteigerungen abgebildet.

Geschäftsführer Thomas Mahn beobachtet: „In der ersten Hälfte des Jahres 2022 wurden sogar weniger Zwangsversteigerungen als im Vorjahreszeitraum durchgeführt. Allerdings wird der Druck auf die Zinsen weiterhin anhalten. Die EZB hat erst kürzlich den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte angehoben – ein historischer Schritt seit dem Bestehen der Notenbank. Weitere Zinsschritte werden vom Markt erwartet. Für bestehende Kredite wird dies dann zum Problem, wenn die Refinanzierung ansteht. Wir erwarten daher ab 2023 eine steigende Anzahl von Zwangsversteigerungen, welche seit Jahren aufgrund der niedrigen Zinsen zurückgegangen sind. Für Immobilieninvestoren dürften Zwangsversteigerungen damit wieder an Bedeutung gewinnen.“

Die Kernerkenntnisse zusammengefasst:

  • Die Anzahl der Zwangsversteigerungen hat im ersten Halbjahr 2022 gegenüber 2021 leicht abgenommen.
  • Die Verteilung nach Objektarten ist langfristig stabil. Der größte Anteil an Zwangsversteigerungen entfällt auf Ein- und Mehrfamilienhäuser. Diese machen mehr als die Hälfte aller registrierten Daten aus.
  • Die Zahlen der Top7-Städte verhalten sich gegen den Gesamttrend. Hier haben die Zwangsversteigerungen teilweise deutlich zugenommen.
  • Weiterhin bildet Nordrhein-Westfalen in der Gesamtschau und wirtschaftlich schwacher Bundesländer in der einwohnerbezogenen Sicht einen deutlichen Unterschied zum Rest der Gruppe ab.
  • Die durch Sachverständige ermittelten Verkehrswerte haben sich deutlich um 30% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Damit steigt trotz der geringeren Anzahl an Versteigerungsterminen der Gesamtumsatz.
  • Zwischen Angebotspreisen in Immobilienportalen und den ermittelten Verkehrswerten bestehen hohe Differenzen, die mit der wirtschaftlichen Situation und der Anspannung der Immobilienmärkte vergleichbar sind. Geringe Unterschiede (20%) ergeben sich in Berlin. Im Sachen-Anhalt ist der Abschlag mit 40% doppelt so hoch.

Lesen Sie alle Details im Marktbericht 2022 H1 – Hier zum kostenlosen Download.

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